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Lügde/Hameln: Opferanwältin fordert sensibleren Umgang mit Verdachtsfällen von Kindesmissbrauch

Nach den Urteilen im Lügde-Prozess gestern fordert die Hamelner Opferanwältin Anke Blume Konsequenzen für den künftigen Umgang mit Verdachtsfällen von Kindesmissbrauch. Blume, die Opfer in diesem Fall vertreten hat, erwartet vor allem von Eltern, dass sie Aussagen von Kindern ernst nehmen. Der Missbrauch in Lügde sei deshalb über Jahre unentdeckt geblieben, weil Eltern, Polizei und Jugendamt nicht genau hingeschaut und die Warnzeichen nicht ernstgenommen hätten. Blume erwartet deshalb auch, dass mit Verdachtsmomenten anders umgegangen werden sollte als bisher. Das bedeute auch, dass sich bei den Jugendämtern etwas ändern müsse. Die beiden Hauptangeklagten waren gestern zu 13 bzw. 12 Jahren Haft verurteilt worden. Anschließend müssen beide auch in Sicherungsverwahrung.

Hameln/Detmold. Mutmaßliches Hamelner Einbrecher-Duo gefasst

Zwei Hamelner stehen im Verdacht für eine Vielzahl von Haus- und Wohnungseinbrüchen in den zurückliegenden Monaten in NRW und Niedersachsen verantwortlich zu sein. Seit September 2016 wurden in Blomberg, Kalletal, Extertal, Schieder-Schwalenberg und Lügde 45 Taten verzeichnet. Ähnliche Delikte registrierten im gleichen Zeitraum auch die angrenzenden Polizeibehörden Holzminden, Höxter und Paderborn. Die Polizei kam bei ihren Ermittlungen zwei 29 und 31 Jahre alten (aus Albanien kommenden und in Hameln wohnenden) Männern auf die Spur.

 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Detmold wurden die Beschuldigten, die in ihren Vernehmungen zu den Vorwürfen schwiegen, dem Haftrichter vorgeführt. Gegen den 29-Jährigen wurde Untersuchungshaft angeordnet. Bereits seit Januar sitzt ein 32-jähriger Landsmann des Duos in U-Haft, da er im Verdacht steht, Einbrüche begangen zu haben. Gegen ihn wurde jetzt ein weiterer Haftbefehl erlassen, da der dringende Verdacht besteht, dass er auch an den Einbrüchen des Hamelner Duos beteiligt war.

 

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gehen von einer bandenmäßigen Struktur aus. Mögliche weitere Mittäter haben sich vermutlich abgesetzt. Bei den Einbrüchen sind ausschließlich Wertsachen in Form von Schmuck und Bargeld erbeutet worden, die zeitnah umgesetzt bzw. versetzt wurden. Die Tatorte liegen überwiegend in ländlichen Bereichen entlang der B1. Die Ermittlungen dauern an.

Lügde/Bad Pyrmont: Schnelles Internet kommt

Die Telekom bietet im Vorwahlbereich 05281 Internet mit bis zu 100 Mbit an: in Lügde ab sofort, in Bad Pyrmont werde es wahrscheinlich ab August genutzt werden können, sagte der Regio Manager der Telekom Roger Pettenpohl. Im dritten Quartal des Jahres solle auch die Technologie noch einmal verbessert, wodurch eine noch höhere Geschwindigkeit erreicht werde. Insgesamt wurde ein einstelliger Millionenbetrag investiert. 53 Verteilerkästen stehen in Lügde und Bad Pyrmont. 11.000 Haushalte könnten von der neuen Technik profitieren. Die Dörfer außerhalb des Vorwahlgebietes 05281, die müssen allerdings noch warten. Im Kreis Lippe laufen die Vorbereitungen.

Weserbergland: Emmer-Messe geht im kommenden Jahr in die vierte Runde

Am 23. und 24. April (2016) findet die Gewerbeschau erneut im Gewerbegebiet zwischen Lügde und Bad Pyrmont statt. Die Messe bietet Informatives aus Handel, Handwerk, Industrie, Gastronomie und Tourismus. Im letzten Jahr hatte die Messe einen Besucherrekord verzeichnet. Mehr als 80 Aussteller hatten auf dem Gelände der Stadtwerke ausgestellt. Ab September können sich erneut Aussteller bewerben. Die Messe findet alle zwei Jahre abwechselnd in Lügde und Bad Pyrmont statt.

Lippe: Neue Corona Infizierte in Lippe

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 158 bestätigte Coronafälle – damit sind gegenüber dem Vortag 20 weitere Infektionen bekannt. Zwei Personen sind wieder genesen, ein Erkrankter ist verstorben. In Lügde gibt es aktuell einen Infizierten.

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